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Das Gangga Dive-Center

nach dem wir schon 2 Wochen auf der Liburan waren, waren wir natürlich verwöhnt von Spitzenmäßigen Tauchplätzen und einem 100 %igen Service was das schleppen, zusammenbauen und pflegen der Tauchausrüstung anging. Hier auf Gangga lief es fast noch bequemer. Auf der Terrasse vom Bungalow steht eine Box, in die man sein ganzes Tauchzeug reinlegt, und die Leute von der Basis holen die Kiste dann ab und bringen die Sachen zur Basis, bauen die Ausrüstung zusammen und bringen sie auf das richtige Boot. Man braucht sich wirklich um nichts kümmern, lediglich noch mal einen Kontrollblick vor dem Ablegen des Bootes auf sein Zeug werfen, ob auch wirklich alles dabei ist. Es war immer alles dabei!

Ein besonderes Lob für die gut ausgestatte Basis muss ich noch loswerden. Während der Liburan Tour ist der Faltenschlauch von meinem Jackett gerissen, und so war mein Seaquest-Jackett unbrauchbar.Ich ging schon davon aus, dass ich mir für die letzte Woche ein Jackett leihen müsste, aber die Gangga Divers hatten einen passenden, nagelneuen SeaQuest Powerline Inflator komplett mit Ventil, Faltenschlauch und Inflator als Ersatzteil da, und montierten es auf mein Jackett, so dass es wieder wie neu war. Ich musste dafür einschließlich des Ersatzteils nur 30 Dollar bezahlen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich habe gerade nachgesehen was das Ersatzteil in Deutschland kosten würde: 105 Euro zuzüglich Versandkosten. Das hat mich echt umgehauen.

An jeden Abend beim Abendessen geht jemand von der Basis herum, und fragt alle Taucher ob, und wo sie am kommendene Tage tauchen möchten. Dann werden die Bootslisten geschrieben und ausgehangen. Es gibt wohl 5 Boote, aber als wir da waren waren so wenig Taucher dort, dass nur 2 Boote mit jeweils 4-8 Tauchern rausgefahren sind. Die Boote sind aus Holz und mit allemTauchboot Ganggaausgestattet, was man braucht. 3 große Süßwasserwannen für Fotoausrüstungen, Trinkwasser gratis, ebendso Tee und auch ein wenig Obst. Meistens Bananen für den kleinen Hunger zwischendurch.

Getaucht wurde in kleinen Gruppen von 2 - maximal 4 Tauchern pro Guide. Wir sind die ganze Woche zu zweit mit unserem Guide getaucht, und Eddy kannte sich wirklich aus! Hier muss ich auch sagen, das sich Rudi von der Liburan natürlich in einem riesigen Gebiet auskennt, und uns wirklich zu spektakulären Tauchplätzen geführt hat. Die Guides von Gangga dagegen kennen sich an ihren Local-Plätzen besonders gut aus, und so haben wir an den selben Tauchplätzen, die wir schon von der Liburan aus kannten nochmal ganz besondere Atraktionen gesehen, wie z.B. eine sogenannte Elektirsche Muschel

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am Tauchplatz Efrata.

Nach dem ersten Tauchgang gab es immer eine frisch aufgeschlagene Kokusnuss mit Strohalm, was herrlich erfrischend ist. Auf dem Boot hat alles seinen Platz, und Gedränge gab es nie. Oben auf dem Dach kann man sich in die Sonne legen, und im Boot sitzt man windgeschützt. Toilette ist auch vorhanden, und natürlich ein erste Hilfe Koffer mit Sauerstoff. Es gab für jeden Taucher wieder ein frisches großes Badetuch, so dass man wirklich nichts mitschleppen musste außer seinen Computer und die Fotoausrüstung.

Es werden überwiegend die Local Tauchplätze rund um Gangga angefahren, aber bei großer Nachfrage auch Bunaken Nationlpark und Lembeh. Bei den Localplätzen ginge um 8 Uhr los, und man war nach 2 Tauchgängen meistens gegen 13:30 Uhr zum Lunch wieder zurück.

Dann wurden außerdem noch Nachmittagstauchgänge und als besonderes Highlight ein Dämmerungstauchgang bei den Mandarinfischen angeboten. Schnorcheltouren gab es auch. Für die ganztagestouren wurde allerdings ein Zuschlag von 40 Dollar/Person und für eine Nitrox Flaschenfüllung 8 Dollar zuschlag verlangt. Das war uns zu teuer, und deshalb haben wir darauf verzichtet.

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und fast gar keine Wellen. Deshalb sausten die Boote, die teilweise 3 Motoren hatten nur so übers Wasser und wir waren in Windeseile bei den Plätzen.

Unser Guide Eddy sagte uns, das die Jahreszeit April/Mail mit die beste wäre. Im Juni/Juli ist es nicht nur voller, wegen der vielen Italiener, die dann Urlaub machen, sonder es wäre meistens auch viel windiger, was es dann erschwert betimmte Tauchplätze anzufahren.

Das Gangga Resort hat mit den einheimieschen Fischern eine Abmachung, dass wenn diese mal eine Schildkröte im Netzt haben das Resort ihnen das Tier abkauft, um es vor dem Kochtopf zu retten.

Die Gäste können dann eine Patenschaft übernehmen, und der Schildkröte einen Namen geben uns sieNorbert wird freigelassenwieder in die Freiheit entlassen. Eine große Schildkröte kostet 20, eine kleine 10 Dollar. Wir haben einer großen Schildköte den Namen Norbert gegeben und ihr die Freiheit zurück geschenkt. Ein wirklich bewegendes Erlebnis.
Dafür bekommt man sogar ein Zertifikat. Eine gute Aktion finde ich. Damit nicht immer wieder die selben Schildkröten gefangen und abgekauft werde, notieren die Gangga Leute die besonderen Merkmale und die Zeichnung der Tiere, aber hier wird wohl nicht gemogelt.